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Über Karlik

Zur Geschichte

Als ich eines Sonntagmorgens in unser Gemeinschaftsatelier kam, stand die Türe einen Spalt breit offen. Hatte ich am Vorabend vergessen, sie zu schliessen? Unser Atelier war in einem grossen Gebäudekomplex, links von uns eine Freikirche, aus der man am Sonntag singen hörte und im Keller eine Techno-Bar, deren Bass nachts das Atelier vibrieren liess. Viel Betrieb also ...

– Kaum vorstellbar wie mein Atelierkumpel Andreas ausgerastet wäre, falls jemand seinen neusten Öl-Schmöker geklaut hätte. Oder jemand hätte meine Zeichnungen entwendet? Wie hilflos wäre doch ein kleiner Comic-Zeichner, dessen Werk gestohlen würde ... Polizei, Versicherungen, alle hätten doch nur gelacht ...

Langsam entstand eine neue Geschichte. Ein Privatdetektiv musste her, um die Zeichnungen wieder zu beschaffen, ein Kerl mit Haaren auf den Zähnen, etwas frustriert, mit Macken, einer der eben sämtlichen Klischees entspricht, am besten ein Ausländer, vielleicht ein Tscheche?

Karlik

Max, dem Comic-Zeichner wird sein Lebenswerk geklaut. Sein Comic. Grund genug, um in eine Depression zu fallen ... Max’s vife Freundin will dem nicht tatenlos zusehen und engagiert den knorrigen Privatdetektiv Karlik, um den Comic wieder zu beschaffen.

Bibaci, was ist nur mit diesem Comic los? Das möchte Karlik auch gerne wissen. Und so hetzt der Protagonist tapfer durch Zürichs Ateliers, Wohnungen und Villen, wo er meistens das selbe findet: Leichen.

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